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Kreuzpointner: Hot Pipe Organ Vol. 1

Kreuzpointner: Hot Pipe Organ Vol. 1
€ 18,00
inkl. 10 % USt zzgl. Versandkosten
EG 3707

von Johann Simon Kreuzpointner


 

Kreuzpointner: Hot Pipe Organ Vol. 1 Kreuzpointner: Hot Pipe Organ Vol. 1 Kreuzpointner: Hot Pipe Organ Vol. 1 Kreuzpointner: Hot Pipe Organ Vol. 1




Alec Templeton (1909–1963):
Bach Goes to Town
Prelude
Fugue

George Gershwin (1898–1937):
Prelude in C sharp minor

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Johann Simon Kreuzpointner (*1968):
Toccata à la Jazz

arranged and edited by
Johann Simon Kreuzpointner


Die Sammlung „Hot Pipe Organ“ beinhaltet, auf mehrere Hefte angelegt, verschiedene jazzige Stücke für die klassische Pfeifenorgel. Die Wahl fiel dabei auf Arrangements jazzbeeinflusster, klassischer Musik sowie klassischer Orgelwerke in „verjazzter“ Version.

Die Idee, auf einer Pfeifenorgel Jazz zu spielen, stammt aus der Frühzeit der Jazz-Ära. Ab dem Jahre 1905, als die ersten Kinoorgeln für die Begleitung von Stummfilmen herangezogen wurden, begannen die Kinoorganisten neben klassischen Werken auch Unterhaltungsmusik und Ragtime, später auch Jazzstandards in ihr Repertoire aufzunehmen. Frühe Tondokumente belegen auch erste Versuche, Jazzstandars für Kirchenorgeln einzurichten. Dazu zählt auch die Einspielung des Titels „Sugar“ durch Thomas „Fats“ Waller am 20. Mai 1927 an der Orgel der Trinity Church in Camden, New Jersey. In der Folgezeit fand der Jazz auch Eingang in die musikalische Gestaltung der Gottesdienste und religiösen Feiern und erfreut sich seither zunehmender Beliebtheit.

Alec Tempelton, am 4 Juli 1909 in Cardiff (Wales) geboren, kam 1935 mit dem britischen Bandleader Jack Hylton in die Vereinigten Staaten, wo er im Rundfunk als Pianist, Arrangeur und Kabarettist tätig war. Er starb am 28. März 1963 in Greenwich, Connecticut. Templeton, von Geburt an blind, war einer der ersten, die Klassik „verjazzten“ oder selbst Jazz-Parodien auf klassische Kompositionen schrieben. Sein berühmtes Klavierstück „Bach goes to town“ entstand 1938 und wurde von Benny Goodman und seinem Orchester am 15. Dezember 1938 in einem Arrangement von Henry Brant auf Schallplatte aufgenommen.

George Gershwin wurde am 26. September 1898 als Jacob Gershovitz in Brooklyn, New York City geboren. Nach seinem Klavierunterricht bei Charles Hambitzer versuchte er sich ab 1914 in der Komposition von Songs und Tanzstücken. 1918 gelang ihm mit dem Song „Swanee“ der Durchbruch in den Vereinigten Staaten, der zunächst auf dem Broadway zu seiner Anerkennung als Komponist führte. Neben seinen zahllosen Liedern, die in den folgenden Jahren entstanden, gibt es nur wenige Originalkompositionen für Klavier. Sein Prelude in cis-moll, das zweite Stück aus "Three Preludes for Piano" entstand 1926, kurz nach seinem Klavierkonzert „Concerto in F“. George Gershwin starb am 11. Juli 1937 in Hollywood und wurde auf dem „Westchester Hills Cemetery“ in Hastings-on- Hudson, New York beigesetzt.

Die Toccata d-moll (BWV 565) gehört wohl zu den berühmtesten Werken für Orgel und stammt von Johann Sebastian Bach (1685–1750), wenngleich seine Urheberschaft immer wieder in Zweifel gezogen wird. Bekannt wurde die Toccata nicht nur als Orgelstück, sondern auch durch zahlreiche Bearbeitungen und Neuinterpretationen. Eine der interessantesten Einspielungen stammt von dem Jazzpianisten Jacques Loussier mit seinem 1959 gegründeten „Play Bach Trio“.



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